Das Schöpferische selbst ist immer leicht.
Das Problem ist: wie kann ich mein Leben so organisieren, dass ich in einen Zustand komme, in dem ich dafür offen bin!
Wer schreibt oder sich in anderer Weise gestaltend, künstlerisch ausdrückt, kennt die einen oder anderen Fallstricke des Erschaffens.
Es ist blockiert. Nichts fließt. Wir  wissen, die Quelle der Inspiration ist immer da, aber wir bekommen keinen Kontakt. Oder jeder Einfall wird schon im Keim von der eigenen Kritik erstickt, nichts ist gut genug, wirklich neu,  – frustriert geben wir auf.
Sowieso kann es nie hier und  jetzt geschehen. Immer sind störende Faktoren im Weg. Eine andere Kreativitätsfalle ist die Lebensfreude. Wir können nur kreativ sein, wenn es uns so richtig schlecht geht. An guten Tagen ist Sendepause.
Und wenn dann mal alles stimmt ? Ideen sprudeln nur so, aber  sie lassen sich nicht in die Form  bringen, ohne Sitzfleisch und Ausdauer springen wir von einer zur anderen und nichts wird fertig.
Den eigenen Weg zum Ausdruck finden
In der therapeutischen Sprechstunde können  wir den eigenen hinderlichen Mustern  auf die Schliche kommen und herausfinden, wo wir gerade stehen, was uns fehlt, wo es hingehen soll. Es gibt die Möglichkeit  zu Austausch, Feedback und Coaching der eigenen Fähigkeiten.

 

 

 

 
 

Jedes Kind ist ein Künstler. Das Problem ist nur: Wie bleibt es ein Künstler, wenn es groß wird?                                 P.Picasso       

 

 

 

 

 

 

 

 

Das kosmische „WOW!"

 

Kreativität  ist  unsere  Natur. Sie  gehört  essentiell  zu uns. Allein  schon,  dass  Sie  jetzt da  sind,  ist  das  Ergebnis  einer  ungeheuren  Kreativität.  Von  der ersten Eruption, die  unser  Universum  hervorbrachte,  bis hin zu Ihnen,  sind  alle  Grundbestandteile,  die  chemischen Elemente,   gleich  geblieben.  Aber  was  für eine  Vielfalt  von  Leben hat  sich  aus  dem Sternenstaub entwickelt! Unsere  Erde  mit  ihren  Lebensräumen.  Ein Spaziergang  durch  den  sommerlichen  Garten –Variationen von Farben  und  Formen, Duftkompositionen und  höchst  erfinderische  Lösungen zur  Vermehrung.   Intelligente, ungeheuer differenzierte  Wesen sind  entstanden (ich  sah gerade  unsere  Katze an  den  Geranien schnuppern)– zuletzt-  mit  uns  Menschen, kam  auch noch   Bewusstheit dazu -  wir  sind  Kreativität,  mit  jeder  Zelle

Das menschliche „Ach, nein, ich doch nicht!“

Jetzt  warten  Sie  auf  den  Haken  in  der  Geschichte- es gibt  ihn  tatsächlich,  so  wie  es  im  Märchen  immer  diese  Wendung gibt: Aber  dann…                    Als Kinder  leben  wir  unsere  Kreativität  in  jedem  Moment:  wir  sind  in  der  Gegenwart, offen  und  neugierig-  wir  staunen  und  probieren  alles  aus. Dann  lernen  wir  allmählich, uns  anzupassen an  Eltern  und  Welt, wo  diese  Offenheit seltener  ist. Unser  natürlicher  Zustand  wird  überlagert  durch die  Fragen: Was  muss ich tun, um  okay zu  sein?  Wie  muss  ich  sein,  um  geliebt  zu  werden? Eine  innere  kritische  Stimme  schaltet  sich  ein,  mit  der  wir  es  dann  als  Erwachsene  zu tun haben: Bewertungen, Vergleiche, strenge  Kommentare.

Wow! Ich !

Das Schöpferische selbst ist immer leicht. Das Problem ist: wie kann ich mich und  mein Leben so entspannen, dass ich in einen Zustand komme, in dem ich dafür offen bin! Es  ist   hilfreich,  sich  all die  erlernten  Muster  bewusst  zu machen.  Und  vor  allem die  gute  Nachricht  aufzunehmen und  zu  erleben:  Es  ist  alles noch  da- meine lebendige Kreativität  kann  jeden  Bereich meines Lebens  bereichern  und  verzaubern! Durch  kluge und  individuelle  Wege, die in  der  humanistischen  und  spirituellen Therapie, so  wie in  schamanistischen und  tantrischen Lehren  begründet  sind, finden  wir  wieder zurück. „ Der Weg  nach  Hause“ -  eine  Jahresgruppe  für  Frauen, ist  so  eine  Möglichkeit.  Die  Einführungsgruppe für  das  nächste Jahrestraining heißt "Frausein feiern"  und  ist im  April 2010.  Nebenan, bei  Wuivenkraft gibt  es  weitere  Informationen.

„ Die wahren Interessen sind immer schöpferischer Natur.  Man muss auf einem Gleichgewicht zwischen alltäglichen Pflichten und persönlicher Erfüllung bestehen. Jede Frau hat ein naturgegebenes Recht darauf, ekstatisch, verzückt, begeistert und schon allein dadurch kreativ zu sein.“

                                               Dr. Clarissa Pincola- Estés ( aus: „Die Wolfsfrau“)