Trauerbegleitung

 

 

 

 

Verluste

Manche Verluste sind sichtbar- wenn jemand Geliebtes stirbt, wenn ich meine Heimat verliere. Manche Verluste sind beinahe  unsichtbar – wenn ich  eine Fehlgeburt habe, wenn ich die Diagnose bekommen, dass mein Kind  nicht gesund sein wird, oder ich selbst eine  schwere Krankheit habe.

Manche Verluste sind so „normal“ geworden, dass man sie kaum noch als solche wahrnimmt: Wenn meine Beziehung zu Ende geht, wenn  ich meinen Arbeitsplatz verliere.

Wer einen Verlust erlitten hat- ganz  gleich, was es war, steht zunächst unter Schock- der Schmerz ist im Körper, im Gemüt spürbar. Nichts ist mehr so, wie es war. In solchen Lebenssituationen gerät einem die Welt aus den Fugen.

 

 

 

Trauerbegleitung

Was dann folgt ist eine Reaktion, die eigentlich sehr heilsam ist: Wir trauern. Das ist jedoch in unserer Kultur gar nicht so leicht.  Trauernde sind oft  doppelt einsam – durch den Verlust und zusätzlich durch die Isolation, in die wir dann oft geraten.  Trauernde brauchen besonderen  Schutz.  Oft  müssen wir das Trauern wieder lernen. Trauerbegleitung in der therapeutischen Praxis ist ein Ort, an dem Trauer sein darf.

 


 

 

Was passiert denn da?

Gemeinsam nähern wir uns dem Schmerz –

Mitgefühl und  Verständnis für das, was Ihnen zugestoßen ist  bildet die Grundlage der Trauerbegleitung.

Wir laden Ihre  Trauer in diesen Schutzraum ein und werden gute Gastgeberinnen für sie sein.

Sanfte Bewegung und Entspannung bezieht auch den Körper ein.

Sie können  Gefühle durch Reden und Schweigen, Bilder und  Musik,  durch Stille und  Berührungen, gemeinsam mit mir und allein erleben und ausdrücken - so wie es Ihnen entspricht.

Sie können sich  gehen lassen und zusammenhalten, so wie es gerade ist.

Sie bekommen wertvolle  Übungen für Zuhause  und erlernen Techniken, um in innere und äußere Balance zu kommen.

Die Begleitung  durch die Landschaften der Trauer bewirkt ein tieferes Verständnis  dafür, was Ihre Trauer  ist und welche Chancen für Sie  persönlich in diesem Prozess liegen.

 

 

Heilungswege nach Krise und Verlust

Die Zeit nach einem  Verlust ist eine Übergangsphase, bei der wir mit  soviel Schmerz und Verzweiflung konfrontiert werden, dass wir ohne eine große Portion Selbstliebe nicht mehr weiterkommen. Tatsächlich ist diese kraftvolle Medizin auf dem Grund jeder Verlusterfahrung zu finden. Jede Krise kann eine Initiation sein, eine Pforte, die zu durchschreiten uns reif macht, Liebe spürbar macht. Dieses Wissen ist im alltäglichen Chaos schnell vergessen. In der Trauerbegleitung  werden praktische Möglichkeiten einer neuen Umgangsweise mit uns selbst und der Trauer aufgezeigt.  Die errungene Kraft der Selbstliebe ist Motor für alles, was wir im Leben geben und genießen wollen. Mit ihr  wird es möglich, ein neues Lebensufer zu betreten.